"Hay muchos Hippies en Valizas" - diese oder ähnliche Aussagen hörte ich von allen, die mich nach meinem nächsten Ziel fragten. Wie genau diese Aussage zu interpretieren war, wusste ich nie so genau. Dementsprechend neugierig war ich dann auch, als ich mich von der Bushaltestelle ins "Zentrum" aufmachte.
Der Regen der letzten Tage hatte die Wege zu einer Sumpflandschaft werden lassen und so balancierte ich mit meinen Gepäck zur Plaza. Dort hatten sich die Blumenkinder Uruguays versammelt und musizierten und tanzten im Matsch.
Der erste Eindruck bestätigte sich in den folgenden Tagen. Überall wurde musiziert, Zeug gebastelt und verkauft. Valizas - ein Paradies für Hippies und die die es noch werden wollen.
Obwohl ich weder zu den Erst- noch Zweitgenannten gehöre, wurden aus der geplanten einen Nacht gleich drei. Die weiten Strände inklusive der Dünenlandschaften sowie die entspannte Atmosphäre wussten zu überzeugen.
Da am Strand liegen zwar wunderschön ist, irgendwann aber doch langweilt, habe ich die Dünen gestern in Richtung Nachbardorf durchquert, worauf ich von den Locals als verrückt erklärt wurde. Ich hab die 4 Stunden in der Mikrowüste genossen. Auf eine Fatamorgana habe ich leider vergeblich gewartet.
Meine letzten Tage am Meer verbrachte ich in Cabo Polonio. Das kleine Dorf entstand in der Nachbarschaft eines Leutturms. Cabo kann man nur entlang des Strandes oder vom Inland aus an Bord wuestentauglicher LKWs erreichen. Im Ort gibt es kaum Strasse und keine Strassebeleuchtung. Strom gibts nur solange der Wind weht. Daher brennt am Abend vor jedem Haus ein Feuerchen. Mir gefaellts.
Heute gehts zurueck nach Bueons Aires. Die verbleibenden Tage in Suedamerika kann ich mittlerweile an einer Hand abzaehlen. Arrr
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